Zielgruppe vs. Kanal: So erreichen Sie Ihr Publikum besser

Wenn Unternehmen mit Informationen an die Öffentlichkeit treten wollen, steht am Beginn oft die Frage: „Wie erreiche ich meine Zielgruppe?“. Im nächsten Schritt setzen sich viele der Organisationen sofort damit auseinander, auf welchen Plattformen die Zielgruppe zu finden ist, anstatt das Kernstück ihrer Kampagnen im Fokus zu behalten: die Inhalte. Warum das Denken in Kanälen ein Fehler ist, erklären wir Ihnen hier.
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von Rebecca Chromy, Content Marketing Manager

Wenn es um guten Content geht, ist eines zentral: der Content selbst. Und doch ist es gerade das, was viele Unternehmen vergessen, wenn sie ihre Story an ein breites Publikum kommunizieren wollen. Durch den enormen Zuwachs an potenziellen Distributionskanälen wie Social Media, Google und Co der letzten Jahrzehnte hat sich bei vielen Marketing-Plattformen die Herangehensweise etabliert, das Pferd von hinten aufzusatteln: das Denken in Plattformen. Was damit gemeint ist? Die Unternehmen vergessen, sich erst einmal zu überlegen, was sie überhaupt mitteilen wollen und wie diese Informationen von ihrem Publikum aufgenommen werden, bevor sie z.B. eine TikTok-Strategie oder eine Presseaussendung für die Lokalmedien entwerfen. 

Wie funktioniert eine Content-zentrierte Herangehensweise? 

Content-Expert:innen wissen, dass das Herzstück jeder guten Geschichte immer die Geschichte selbst ist. Damit ist nicht die „Story“ im Sinne einer journalistischen Aufbereitung gemeint, sondern vielmehr die dahintersteckende Leitidee. Von dieser aus arbeiten Content-Expert:innen sich dann zum Kanal. Eine Grafik, die das besonders schön veranschaulicht und beschreibt, ist der „Story Circle 2.0“

Der Story Circle 2.0 veranschaulicht die Content-zentrierte Herangehensweise. © Mirko Lange, Digitalagentur talkabout 

Am Beginn jeder Kampagne stehen die Leitidee und die Überlegung, welche Ziele und Nutzen sich für die User:innen ergeben. Nehmen wir als Beispiel einen Smartphone-Hersteller, der ein neues Handy launcht: Das neue Gerät an sich ist natürlich schon interessant. Der Smartphone-Hersteller muss nun herausarbeiten, was dieses neue Smartphone von den anderen unterscheidet und welche Besonderheiten für die potenziellen Käufer:innen interessant sind. 

Im Fokus der Geschichte stehen die Bedürfnisse der Zielgruppe. Es geht also nicht darum, dass unser Smartphone-Hersteller nun schaut, auf welcher Plattform sein Publikum aktiv ist, sondern darum, sich eine Geschichte zu überlegen, mit der er Gehör bei seiner Zielgruppe findet. So wird sich sein jüngeres Publikum vermutlich für eine gute Kamera- und Bildqualität interessieren, während für die ältere Zielgruppe eher die benutzerfreundliche Oberfläche relevant ist. Nachdem Sie sich also intensiv mit den Aspekten beschäftigt haben, die für Ihre Zielgruppe interessant sind, formulieren Sie daraus Kernbotschaften und in weiterer Folge eine verständliche Geschichte.  

Wenn Sie Hilfe bei der Erstellung von informativen und gleichzeitig unterhaltsamen Texten benötigen, holen Sie sich am besten einen versierten Partner an Bord. Wir bei k-digital wissen, wie wir die Leser:innen erreichen und bereiten gerne redaktionell anmutende Texte zu Ihrem Thema für Sie. Dabei greifen wir auf unsere Erfahrung und Expertise zurück. 

Für die Inszenierung dieser Geschichte sollten Sie sich auch überlegen, welche Protagonist:innen eine Rolle spielen sollen. Wollen Sie Ihren Aussagen mehr Glaubwürdigkeit verleihen, indem sie eine externe Expertin oder einen externen Experten für sich sprechen lassen? Gibt es eine berühmte Persönlichkeit, die als Testimonial fungieren soll? Oder sollen gar Influencer:innen Ihre Botschaften nach außen tragen? 

Erst jetzt beschäftigen sich Content-Expert:innen mit der Wahl der passenden Formate. Haben Sie etwa eine komplexe Story mit viel Erklärungsbedarf, sollten Sie ein Format wählen, das Ihnen genügend Raum dafür bietet. Dafür eignen sich Advertorials ausgezeichnet: Diese bieten genügend Platz, um thematisch in die Tiefe zu gehen und komplexe Themen ausführlich zu erklären. Dazu können Sie Ihren Text mit Videos, Bildern und Grafiken besser veranschaulichen. Bei einem renommierten Medienhaus wie dem KURIER lohnt sich ein Advertorial gleich doppelt: So profitieren Sie von dem vertrauenserweckenden Umfeld des Publishers und stärken das Vertrauen der Leser:innen in Ihre Marke. Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Geschichte passend für Ihre Zielgruppe aufzubereiten. Kontaktieren Sie uns, wir finden das passende Format für Ihre Geschichte! 

Tipp: Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Formats den Kosten-Nutzen-Aspekt. Eine Videoproduktion ist beispielsweise teurer, als lediglich einige Anzeigen in den Sozialen Medien zu schalten.

Pixabay / Pexels 

Die Wahl des Kanals als letzter Schritt 

Ganz zum Schluss kommt nun das, woran viele Unternehmen normalerweise als Erstes denken: Die Wahl des Kanals. Haben Sie sich beispielsweise für ein Advertorial entschieden, können Sie sich nun überlegen, auf welchen Kanälen Sie es veröffentlichen wollen, ob Sie es über Social Media erweitern wollen oder ob Sie den Inhalt auch mehrfach nutzen könnten. Oft wird der Kanal zwar schon durch das Format vorgegeben, Sie können und sollen Sie Ihre Geschichte aber durchaus für mehrere Plattformen nutzen. Das ist wichtig, damit Ihr Content auch gesehen wird und nicht in der großen Masse an Informationen untergeht. Trotzdem ist nicht jedes Format – und damit auch nicht jede Plattform – für jeden Inhalt passend und wo Sie mit Ihren Inhalten vertreten sein möchten, entscheidet letztendlich das Herzstück Ihrer Kampagne: der Content

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